Geschichte

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zur Entwicklung der Südstormarnschen Kreisbahn.  Ich möchte ein vollkommenes und lückenloses Bild vermitteln, deswegen bin ich auch auf der Suche nach Bildern und Informationen zu diesem Thema, sind sie auch noch so klein. Sollten Sie dazu beitragen können, würde ich mich über eine Email freuen.

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Streckenplan

In der Kreistagssitzumg vom 10. März 1892 wurde durch den Oberbürgermeister Rauch von Wandsbek der Vorschlag zum Bau der Südstormarnschen Kreisbahn ins Protokoll aufgenommen.

Ursprünglich sollte die Bahnstrecke von Wandsbek über Trittau nach Mölln geführt werden. Auch über Barsbüttel und Willinghusen wurde eine Streckenführung entwickelt, aber als die Stadt Wandsbek sich nicht an den Baukosten beteiligen wollte fiel das Los auf die Strecke über Glinde und Schiffbek um sich dort mit der Billwärder Industrie Bahn bis nach Tiefstack zu vereinen.

Am 11. Februar 1902 gab es einen entsprechenden Kreistagsbeschluß und am 31. August 1905 konnte mit dem Bau begonnen werden. Auch der Einspruch des Oststeinbeker Gemeindevorstehers vom 29. Februar 1904 änderte nichts mehr an der Streckenführung. Der Zivilingenieur von Kreyfeld plante und beaufsichtigte den Baufortschritt und der Unternehmer Mühlhaus führte den Bau durch, der am 17. Dezember 1907 dem Verkehr übergeben wurde.

Postkarte ca. 1914 aus der Sammlung Heinz Schomann.

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Eine vom Bau der Südstormarnschen Kreisbahn stammende Postkarte zeigt den Einschnitt zwischen Schiffbek-Kirchsteinbek und Boberg-Havighorst. Im Hintergrund die Unterführung der Straße nach Bergedorf, geschötzt wird die Aufnahme auf das Jahr 1907.

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