Lokwerkstatt Willinghusen/Stemwarde

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Diese Aufnahme zeigt die spätere Lokwerkstatt noch an ihrem ursprünglichem Standpunkt in Frankreich in Louvroil im Jahr 1917. Einem Bauplan ist zu entnehmen, dass sie zur Société Anonyme des Usines de l'Espérance gehörte.

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Innenansicht der Halle bei den Demontagearbeiten.

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Im Jahr 1918 begann der Wiederaufbau der Halle in Willinghusen/Stemwarde.

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Östlich entlang der Kreisbahntrasse entstand die zukünftige Lokwerkstatt.

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Die Umstände um den Abbau in Frankreich und den Wiederaufbau der Halle an diesem Ort sind noch ungeklärt.

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Nach der Ferigstellung begannen dann auch sogleich die Arbeiten an dem Fuhrpark in der Halle.

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Im Jahr 1919 ist die Anlage fertiggestellt. Die Anbauten der Schmiede mit rundem Schonstein sowie ein Wasservorratsspender links im Bild, wie auch das Nebengebäude rechts im Bild erfüllen ihren Zweck.

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Betrachten wir die einzelnen Arbeitsplätze in den 20er Jahren, hier die Werkstatt.

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Die Drehbänke im Anbau der Halle in die eine Richtung...

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...und in die Gegenrichtung.

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Säge, Stanze und Presse gehören zu jeder gut sortierten Lokwerkstattt.

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Die Schmiede im kalten Zustand.

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Die Drehbank für die Räder befand sich in der großen Halle neben dem Durchfahtgleis.

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Der Blick nach Süden in Richtung Bahnhofsgebäude.

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Das Personal in den 20ern, Herr Hermann Scharrenberg hinter dem im Vordergrund sitzenden Arbeiter in heller Kleidung.

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Der Blick in die Halle.

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Hier steht einer der Motortriebwagen mit dem Anhänger in der Werkstatt. Das Ofenrohr, das hier später mit der dazu gehörigen Heizung eingebaut wird, fehlt noch.

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Ob dies der Grund für den obigen Aufenthalt des MT war, ist nicht übermittelt.

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Eine Dampflok aufgebockt, leider ist keine Nummer zu erkennen aber erstmalig ein Foto mit der Dampfglocke hinter dem Schlot angebracht.

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Herr Scharrenberg im Jahr 1931 an seinem Schreibtisch. Er wurde 1909 als beamteter Lokomotivführer bei der Kreisbahn eingestellt. Im Jahre 1911 übernahm er als Werkführer die Betriebsstätte Trittau um dann die Lokwerkstatt in Willinghusen/Stemwarde bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1947 als technischer Eisenbahn-Oberinspekteur zu leiten.

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Das Wohnhaus der Familie Scharrenberg neben der Lokwerkstatt.

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Eine letzte Aufnahme der Lokwerkstatt mit rundem Schonstein.

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Im Oktober 1931 muss etwas mit dem Schornstein geschehen sein. Hier eine Aufnahme Ende November 1936 ohne besagtem Schornstein. Auch die mittlerweile angeschafften Busse wurden hier repariert.

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EIne Aufnahme vom 15. Februar 1940, im Vordergrund Herr Scharrenberg. Wieder ist die Lok mit der Dampfpfeife hinter dem Schlot zu sehen, es dürfte sich dabei um Lok Nr 1 oder 3 handeln.

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Eine Aufnahme zu Ostern 1940 aus dem Garten der Familie Scharrenberg.

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Zwei Lokomotiven aus nödlicher Richtung betrachtet. Der Bauart nach zu urteilen, könnte es sich um Lok Nr. 1 oder 2 oder 3 handeln. Der Wasserkran rechts im Bild stand am Betriebsgleis.

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Zur selben Zeit wie obiges Foto, im Vordergrund das Zufahrtsgleis vom/zum Bahnhof.

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Wie oben nur in entgegen gesetzter Blickrichtung.

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Im März 1949 war der Anbau auch bezeichnet als der 'Turm' fertiggestellt.

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Auch gab es wieder einen Schornstein.

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Austauschradsätze oder schon Alteisen?
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Hier eine Aufnahme mit dem Triebwagen und einer Donnerbüchse von dem Flüchtlingszug aus Freienwalde/Zehden.

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Im Oktober 1951 herrschte noch reges Treiben, MT2 und Lok Nr. 7 werden hier bearbeitet.

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Eine stolze Mannschaft nach erfolgter Arbeit.

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Dienstwohnung des Betriebsleiters und techn. Eisenbahninspektors Rudolf Fenske, der die Lokwerkstatt von 17.08.1946 bis 31.03.1952 leitete. Er war Nachfolger des technischen Eisenbahn-Oberinspektors Hermann Scharrenberg.

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