Bahnhof Glinde

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Der Gleisplan des Glinder Bahnhofs im Jahre 1936 nach dem Anschluß zum Kurbelwellenwerk, den ich digital überarbeitet habe. Zur besseren Ansicht bitte anklicken.

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Postkarte der Bahnhofsgaststätte aus dem Jahr 1919. Später sollte hier einmal in einem Anbau ein Kino Platz finden. Und der Eigentümer setzte sich zum Ende der Kreisbahn sehr für die Strecke ein, sogar bis nach Kiel wurden Briefe geschrieben, ein Vorgänger des Fördervereins ?_

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Diese Luftaufnahme zeigt den Bahnhof Glinde im Jahr 1931 in seinen ursprüglichen Ausdehnungen. Drei Gleise gab es, mit dem Ausbau von 1936 wurde er auf 6 Gleise, wie im obigen Gleisplan gezeigt, erweitert.

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Das Empfangsgebäude Glinde im Jahr 1935 noch ohne Anbauten.

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Im Jahre 1940 sah das Empfangsgebäude noch unverändert aus.

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Einer der zahlreichen Bahnübergänge in Glinde, der BÜ Bahnhofstraße, links die Bahnhofs-gaststätte Schöning.

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Der Bahnübergang Oher Weg im Jahr 1940, Blickrichtung Ortsmitte. Rechts die strohge-deckten Häuser standen vor der Villa Engel (spätere Post) an der Lindenallee.

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Stückgutauslieferung im Jahr 1943, hölländische Zwangsarbeiter der KuHa bedienen sich ihrer Pakete, auch wurde der Personenverkehr nach Hamburg zu dieser Zeit stark von den Zwangsarbeitern geprägt. 

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Der MT1 auf dem Weg nach Trittau. Hier aufgenommen aus dem Garten der Familie Juhre in Glinde, Bahnstraße, nach 1945. Im Hintergrund das Heereszeugamt.

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Diese Schulklasse findet sich zu einem Ausflug auf der Bohlen Wiese gegenüber des Glinder Bahnhofsgebäudes ein, das Foto stammt geschätzt aus den jahren 1946 - 1950, vielleicht erkennt sich ja jemand wieder.

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Gleisbauarbeiten kurz hinter dem Bahnhof Glinde in Richtung Trittau. Im Hintergrund der Glinder Bahnhof und rechts die Bahnhofsgaststätte Schöning.

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Eine T3 auf dem Anschlußgleis zum Kurbelwellenwerk.

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Die gleiche Szene aus einer anderen Perspektive.

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Der MT2 bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Glinde in Richtung Tiefstack im Jahr 1950.

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Die Sonderfahrt des MEHEV am 15.03.1952. An diesem Tag wurde der Personenverkehr auf der gesamten Strecke eingestellt.

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Der Sonderzug auf dem Weg nach Trittau, hier nach überqueren der Möllner Landstraße.

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Der letzte Zug verschwindet am Horizont, mitte rechts ist das Gleis zum Heereszeugamt zu erkennen. Der 'Sandberg', wie er im Volksmund hieß, stammt noch aus der Bauphase und ist Aushub des HZA.

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Auch der MT2 hatte hier seine letzte Fahrt. Damit war der Personenverkehr eingestellt und der Rückbau der Strecke begann.

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Eines der letzten Fotos des MT2 bei seiner Abschiedsfahrt am 15.03.1952.

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Der Oher Weg wird ausgebaut. Diese Aufnahme vom 24.10.1955 zeigt die Arbeiten am BÜ Oher Weg, im Hintergrund die Häuser an der Königsberger Straße.

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Feuer im Glinder Bahnhof, am 24.03.1958 brannten die teerbeschichteten Holzabdeckungen für die Stromschiene der Hamburger S-Bahn von Berliner Tor nach Aumühle.

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Die Freiwillige Feuerwehr Glinde hatte gut zu tun und löschte aus mehreren Rohren.

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Die schwarze Rauchwolke lockte viele Schaulustige an.

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Bahnmeister Ziemann regelt den Verkehr auf der Bahnhofsstraße, bleibt die Frage ob er den Käfer oder die Draisine nahm.

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Auch wenn die Szene etwas gestellt erscheint, so läßt sie doch sehr gut erkennen wie flach in Glinde zu dieser Zeit die Bebauung noch war.

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Die Natur macht sich wegen abnehmenden Zugverkehr breit. Die ehemaluge Wartehalle auf dem Mittelbahnsteig im Bahnhof._

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Ein einsamer Güterwagen an der Ladestraße, immerhin ist Glinde noch im Stückgutverkehr der DB ausgewiesen, auch das sollte sich bald ändern.

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Der Glinder Bahnhof im Jahr 1960. Man beachte die Gebäude zwischen den Gleisen. Sie gehörten zur Firma Holz Arendt, im vordersten Gebäude war das Büro untergebracht (nach Erzählung von Erich von Deyn).

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Auch 1960, diesmal nur die andere Blickrichtung, hier bereits mit dem Güterschuppenanbau zur linken Seite. Gut zu erkennen an der fehlenden Dachverzierung unterhalb des Überstandes. Die dicke Linie im Mittelteil war früher einmal die Güterschuppentür.

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Zu diesem Zeitpunk fuhr bereits die AKN mit ihren Zügen nach Glinde.

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Im Oktober 1960 kommt diese V6 der AKN nach Glinde.

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Am gleichen Tag nur in Gegenrichtung aufgenommen.

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Hier wird im Jahr 1961 kräftig im Bahnhof verladen. Da paßt doch noch etwas auf den Käfer...

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Diese Öltanks wurden 1961 im Bahnhof Glinde zwischengelagert.

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So sah es im August 1970 im Bahnhof aus. Im Hintergrund gab es auch noch die freie Sicht zur Siedlung Königsbergerstraße/Hirtenweg.

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Hier der Blick in die Gegenrichtung. Die Kesselwagen wurden mittels Culemeyer zum Gut Schönau gefahren, dort wurde der Alkohol gereinigt. Der Bauwagen gehörte den Bewohnern der ehemaligen Bahnhofsgaststätte, jetzt Wohnhaus und Restaurant.

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Das Bahnhofsgebäude am 26.03.1974 wurde als Wohnhaus genutzt.

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Eine stimmungsvolle Aufnahme vom 24.01.1976. Gut zu erkennen ist der Prellbock vom Flankenschutz, wenige Jahre später wurde auch diese Sicherheitseinrichtung zurückgebaut.

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Einer der Kesselwagen zum Gut Schönau, aufgenommen 1977.

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Am 06.03.1978 verläßt der Culemeyer mit einem Kesselwagen den Glinder Bahnhof, Ziel das Gut Schönau.

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Die V2.019 der AKN brachte die Güterwagen nach Glinde.

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Das Bahnhofsgebäude am 29.07.1978 von der Gleisseite...

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...und zum gleichen Zeitpunkt von der Straßenseite.

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Ein Blick über die Gleisanlagen im Jahre 1978.

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Die Schneekatastrophe 1979, eine Aufnahme vom 27. Januar.

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Hier die V2.016 der AKN am 10.02.1979.

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Im Oktober 1983 mußte auch die ehemalige Bahnhofsgaststätte Schöning weichen. War sie doch nach der Schöning Ära noch vielen Glindern als China Restaurant und den Jüngeren unter uns als Cafe Confetti bekannt.

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